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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der FBG-Feuchtwangen e.V.

Farne - März

Wald-Rippenfarn (Blechnum spicant)

Der Wald-Rippenfarn zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Er besitzt zwei in Funktion und Gestalt unterschiedliche Blätter: einerseits grüne Blätter für die Assimilation, andererseits zur Zeit der Sporenreife bräunlich gefärbte Blätter.

Der Wald-Rippenfarn ist immergrün; seine unfruchtbaren, also sporenlosen Blätter können auch im Winter grün angetroffen werden. Aufgrund seines gestauchten kurzen Wurzelstocks sind die Blätter rosettenförmig angeordnet. Sie können eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Die sporentragenden Blätter sind hingegen nur sommergrün. Sie befinden sich in der Mitter der Rosette und stehen aufrecht. Alle Blätter sind bis fast zur Spindel, das heißt zur Blattmitte, fiedrig eingeschnitten. Die einzelnen ganzrandigen und ungefähr gleichbreiten Fiederabschnitte stehen kammartig ausgerichtet dicht zueinander. Bei den sporentragenden Blättern stehen die einzelnen schmaleren Fiederabschnitte voneinander (deutlich) entfernter. Der Blattstiel ist relativ kurz, nur bis 10 Zentimeter lang.

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Farne - Februar

Hirschzunge (Asplenium scolopendrium)

Unverwechselbar unter den heimischen Farnen ist der Hirschzungenfarn, meist auch nur als Hirschzunge oder Zungenfarn bezeichnet. Als einziger Farn unserer Mitteleuropäischen Flora besitzt dieser Farn fast ganzrandige Blattwedel. Diese ungeteilten Blätter sind somit ein Alleistellungsmerkmal, denn ansonsten zeichnen sich unsere Farne durch ihre ein- bis mehrfach gefiederten Wedel aus, die nicht zuletzt zu ihrem charakteristischen Aussehen beitragen. Diese Gestalt der ganzrandigen, länglich-zungenförmigen, bis 60 und mehr Zentimeter langen und bis zu 10 Zentimeter breiten Blattspreiten des Hirschzungenfarns dürfte wohl auch dem deutschen Artnamen zu Grunde liegen. Die Blattbasis der dunkelgrün-glänzenden nach oben hin zugespitzten Wedel ist herzförmig ausgebildet. Der Blattstiel kann eine Länge bis zur Hälfte der Blattspreite erreichen.

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Farne - Januar

Streifenfarne (Asplenium spec.)

Keine typischen Wald-, vielmehr Felsbewohner sind fast alle heimschen Vertreterder großen Gattung der Streifenfarne. Überall dort, wo in unseren Wäldern, insbesondere in den Mittelgebirgen, Felsen anstehen, können wir zumindest einzelne Arten von ihr antreffen. Manche von ihnen sind nicht einmal auf natürlichen Felsen angewiesen, sondern können genauso gut an unverputzten Natursteinmauern im menschlichen Siedlungsbereich wachsen.

AM Häufigsten kommt in Mitteleuropa die Nauerraute (Asplenium ruta-muraria) vor, innerhalb ihrer Verbreitung überwiegen sogar Vorkommen auf künstlichen gegenüber natürlichen Standorten. Ursprüngliche Wuchsorte sind Kalkfelsen, sekundäre alte Stein- und Ziegelmauern. Durch ihre matten, stumpflich bis breit abgerundeten Fiederabschnitte unterscheidet sie sich in ihrem fast etwas gestaucht erscheinenden Fiederblättern merklich von den anderen heimischen Asplenium-Arten. Auf die Gestalt ihrer Blätter beziegt sich auch ihr deutscher Name, denn mit der Weinraute (Ruta graveolens) bestehen botanisch keinerlei verwandtschaftlichen Beziehungen.

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Einleitung Farne

Farne des Waldes

Die Farne stehen gegenüber den Blütenpflanzen meist etwas im Schatten – und das in mehrfacher Hinsicht. Im direkten Vergleich zu den vielen Blütenpflanzen können sie nicht mit ebenso bunten und meist auffälligen Blüten aufwarten. Dies dürfte zu ihrer geringen Popularität – auch unter Pflanzenfreunden – beigetragen haben. Besondere Duft- und Geschmacksstoffe sind ihnen drüber hinaus auch nicht zu Eigen.

Aber nicht nur im übertragenen Sinne stehen die meisten heimischen Farnarten im Schatten. Tatsächlich wächst ein erheblicher Teil der mitteleuropäischen Farne in Wäldern, bevorzugt an halbschattigen Standorten. Ausgesprochene Offenlandbewohner gibt es unter den echten heimischen Farnen nur wenige. Dies hängt nicht zuletzt mit den Standortansprüchen bzw. der Konkurrenzschwäche vieler Farne zusammen.

Dass die Farne bei uns auch in einer weiteren Hinsicht nur ein „Schattendasein“ fristen zeigt sich vor allem bei einer globalen und erdgeschichtlichen Betrachtung: gibt es anderswo (wie auch bei uns vor Jahrmillionen) übermannshohe Baumfarne, so beschränken sich die heutigen heimischen Farne auf die Krautschicht. Trotz allem gibt es unter ihnen recht auffällige und interessante Arten, die eine nähere Betrachtung verdienen. Viele Arten lassen sich nur mikroskopisch sicher unterscheiden. Die folgende kleine Auswahl beschränkt sich weitgehend auf Arten, bei denen dies nicht zwingend notwendig ist.

Fernsehbeitrag

Folgend der Link zu einem Beitrag des NDR über die Wildschweinplage auf Usedom.

 

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Jaeger-ohne-Chance-Die-cleveren-Wildschweine-von-Usedom,diereportage1182.html

Verabschiedung Walter Trump

Am Freitag, den 15.09.2017, trafen wir uns in Wettringen, um unseren langjährigen Beratungsförster Walter Trump in den wohl verdienten Ruhestand zu verabschieden.

Nachdem wir einige Zeit geplant hatten und seine Ehefrau als „Verbündete“ an Bord holen konnten, ist es uns gelungen, Walter mit seiner Verabschiedung zu überraschen. Obwohl unser Beratungsförster dafür bekannt ist, immer die „richtigen und wichtigen“ Worte zu finden, war er beim Anblick der vertrauten Gesichter sprachlos.

Der 1. Vorstand der FBG Rothenburg, Erwin Klein, der Walter bereits seit 37 Jahren kennt, übernahm den förmlichen Teil der Verabschiedung. Er bedankte sich bei Walter, der stets helfend zur Seite stand – vor allem für die tatkräftige und wegweisende Unterstützung nach Wiebke und den nachfolgenden schlimmen Käferjahren. Als Dank überreichten ihm die Vorstände einen großen, mit der Motorsäge geschnitzten Adler. Auch seine Frau bekam ein kleines Dankeschön in Form von Blumen - musste sie doch wegen so manchen Veranstaltungen oftmals auf ihren Walter verzichten.

Dann ging es zum gemütlichen Teil über. Walter ließ noch einmal seinen Werdegang Revue passieren und erzählte einiges aus seinem Leben, das mancher nicht gewusst oder gar geahnt hatte.

Alles in allem war es ein sehr schöner Abend und auch, wenn Walter „dieser“ Abschied unvorbereitet traf, hoffen wir, dass er dennoch ein paar schöne Stunden mit uns hatte.

Wir verabschieden mit ihm mehr, als „nur“ einen Beratungsförster. Walter war maßgeblich am Gelingen so vieler Dinge wie Sitzungen und Gruppenversammlungen, Informationsständen und Ausflügen beteiligt, schrieb uns immer wieder schöne Berichte für die Homepage, stand für Fragen über Förderung etc. immer parat und war stets ein zuverlässiger Helfer.

Wir möchten ihm nochmals für seine Hilfe und Unterstützung in den vergangenen Jahren danken, wünschen ihm ein entspanntes Rentnerdasein, nicht zu wenig zu tun und vor allem viel Gesundheit!

 

Walter  Adler 
 Vorstände  Freude

FBG Feuchtwangen - Lehrfahrt 2017

 Große Resonanz für die Lehrfahrt der FBG in den Steigerwald.

 

Auch in diesem Jahr hat sich die FBG Feuchtwangen an 2 "heißen" Juni-Tagen mit insgesamt 4 Bussen auf den Weg gemacht um über den bekannten Tellerrand hinaus zu schauen und was neues und interessantes zu erkunden.

Ziel war das neue forstliche Steigerwald-Zentrum in Handthal, in dem wir nach einer ausführlichen Einführung durch den Forstkollegen Andreas Leyhrer in kleineren Gruppen eine informative Führung durch die Einrichtungen und Ausstellungen in diesem Zentrum genießen konnten.

Das anschließende Mittagessen konnte im Freien unter schattigen Bäumen und Sonnenschirmen eingenommen werden und zum Auftanken neuer Kraftreserven genutzt werden. Diese waren dann auch nötig, um den ca. 3 km langen Fußmarsch durch den Staatswald des Forstbetriebes Ebrach bis zum neuen Baumwipfelpfad im Steigerwald zu schaffen. Auf diesem Marsch erläuterten die zuständigen Förster an verschiedensten Beispielen das sogenannte "Trittsteinkonzept" für den angewandten Naturschutz im Staatswald. So manches gesehene Beispiel ist durchaus geeignet für die Umsetzung im eigenen privaten Wald zu Hause.

Nachdem so mancher Teilnehmer "abgekämpft" den Turm des Baumwipfelpfades zu Gesicht bekam, wurden neue Kräfte geweckt, sodaß auch noch die Anstrengungen zum Besteigen des Turmes gemeistert wurden. Als Belohnung gab es einen herrlichen Ausblick über das Frankenland rund um den Steigerwald. Sich mit den Baumriesen auf "Augenhöhe" zu bewegen, ist schon ein tolles Erlebnis und eine Besichtigung des Baumwipfelpfades wert.

Um nicht "hungrig", "durstig" und "ausgemerkelt" die Lehrfahrt beenden zu müssen, wurde die Heimreise durch die obligatorische Abendeinkehr unterbrochen, wobei sich jeder Teilnehmer ausgiebig "stärken" und "ausreden" konnte.

 

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