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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der FBG-Feuchtwangen e.V.

Neue Klimafachkraft am AELF Ansbach

Neue Klimafachkraft am AELF Ansbach, Außenstelle Heilsbronn.

Seit dem 09.04.2018 ist Tristan Liebetrau zuständig für die Betreuung der Projektflächen Muckenberg und Ernstberg.

Neue Klimafachkraft? Vielen Waldbesitzern wird dieser Begriff einiges ins Gedächtnis rufen. Seit Anfang April führe ich, Tristan Liebetrau, die Arbeit meines Vorgängers fort.

Im Zuge des Klimawandels gewinnt der Umbau in klimatolerante Mischwälder immer mehr an Bedeutung. Standortsgerechte Baumarten, Baumartenvielfalt, Extremwetterereignisse und Risikostreuung sind Aspekte, die den Privatwaldbesitzer ansprechen und zum Handeln bewegen müssen.

Seit dem Jahr 2015 kämpfen viele Baumarten, vor allem Fichte, aber auch die sonst so trockentolerante Kiefer, mit den Folgen der großen Klimaextreme. Es muss jeden bewusst werden, dass die Vorstellung, nur an einer Baumart festhalten zu können, nicht mehr zeitgemäß ist. Der Umbau mit standortsgerechten und klimatoleranten Baumarten muss daher weitergeführt werden.

Zu meiner Person:

Mein Name ist Tristan Liebetrau, ich bin 29 Jahre alt und stamme aus Thüringen, bei Jena.

Ich habe an der Fachhochschule Erfurt Forstwirtschaft & Ökosystemmanagement studiert und erfolgreich abgeschlossen.

Anschließend absolvierte ich mein Forstanwärterjahr an der Forstschule Lohr am Main, in Bayern. Dies ist eine sehr anspruchsvolle Zeit, in der ich eine praxisorientierte Ausbildung sowohl bei der Forstverwaltung, als auch bei den Bayerischen Staatsforsten erhielt.

Mit den forstlichen und standörtlichen Gegebenheiten in Bayern bin ich bestens vertraut.

Ich freue mich darauf, die Betreuung der Projektflächen Muckenberg und Ernstberg in Angriff nehmen zu können. Ich hoffe auf Ihr großes Interesse und freue mich über eine enge Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern.

Interessierte Waldbesitzer können mich telefonisch im Büro in Heilsbronn unter der Telefonnummer: 09872/971455 oder per Handy: 0173/8637928 erreichen.

Farne - Mai

Wurmfarn (Dryopteris)

Zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Farnen unserer heimischen Flora zählt der Gemeine Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Aufgrund seiner geringen spezifischen Standortansprüche kommt er in vielen Wäldern vor. Verbreitet wächst er in den verschiedensten Laubmischwäldern mit Ausnahme von besonders trockenen Stellen. Daneben kann er aber auch in Nadelforstbeständen, in Staudenfluren und an Wegböschungen, selbst an Schutthängen bestandsbildend auftreten.

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Farne - April

Mondraute (Botrychium spec.)

Keine andere heimische Farngattung besteht so ausschließlich aus bestandsgefährdeten Arten wie die der Mondrauten. Auf den ersten Blick entspricht ihre Gestalt nicht unbedingt der Vorstellung, die man gemeinhin von einem Farn besitzt. Tatsächlich habne die Mondrauten hierin nicht nur einige Gemeinsamkeiten mit der Natternzunge (Ophiglossum), sondern sie sind mit dieser Gattung auch eng verwandt. Wie die Natternzunge bilden die Mondrauten jährlich nur ein auffällig zweigeteiltes Blatt, das beim flüchtigen Hinsehen wie ein Blatt mit getrenntem Fruchtstand erscheint. Im Unterschied zur Natternzunge ist aber der nicht sporentragende Teil des Blattes nicht ungeteilt, sondern fiederspaltig bis fiederteilig. Der sporentragende Teil des Blattes ist darüber hinaus rispig verzweigt und nicht schmal länglich beziehungsweise fast stängelförmig ungeteilt.

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Jahreshauptversammlung am 16.03.2018

Die Weichen sind gestellt

Am Freitag, den 16.03.18 fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung mit der FBG Rothenburg in der Frankenlandhalle in Schnelldorf statt.

Im Fokus der Veranstaltung stand dieses Jahr die geplante Verschmelzung der beiden FBGen.

Im letzten Rundschreiben und den im Herbst/Winter abgehaltenen Gruppenversammlungen wurde den Mitgliedern bereits erläutert, warum eine Verschmelzung sinnvoll ist.

Zunächst wurden die Geschäfts- sowie die Kassenberichte der beiden FBGen vorgetragen, bevor Erwin Klein (1. Vorstand FBG Rothenburg) und Werner Hager (1. Vorstand FBG Feuchtwangen) zur Abstimmung per Stimmzettel aufriefen. Natürlich wurden die wichtigsten Daten zur Verschmelzung noch von Notar Dr. Alban Bruch erläutert.

Während die Ehrengäste dann ihre Grußworte abhielten, fand unter notarieller Aufsicht die Auszählung der Stimmen statt.

Das Ergebnis hat wohl alle anwesenden positiv überrascht:

Die FBG Rothenburg hat der Verschmelzung der beiden FBGen zu 100% zugestimmt.

Die FBG Feuchtwangen stimmte der Verschmelzung mit 98,3 % der Stimmen zu.

Somit steht der Aufnahme der FBG Rothenburg auf die FBG Feuchtwangen und der nachfolgenden Namensänderung nichts mehr im Weg.

Nach der Eintragung ins Vereinsregister wird die Integration der neuen Mitglieder aus Rothenburg offiziell und die FBG Feuchtwangen wird unter dem Namen FORSTBETRIEBSGEMEINSCHAFT WESTMITTELFRANKEN weiter geführt. Die Büros und die gesamte EDV werden dann in der neuen Geschäftsstelle in Wörnitz zusammengeführt.

Natürlich werden wir Sie in den nächsten Rundschreiben/Newsletter über den Stand der Dinge informieren.

              

Logo FBG Westmittelfranken 2018 Farbe

 

 

Farne - März

Wald-Rippenfarn (Blechnum spicant)

Der Wald-Rippenfarn zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Er besitzt zwei in Funktion und Gestalt unterschiedliche Blätter: einerseits grüne Blätter für die Assimilation, andererseits zur Zeit der Sporenreife bräunlich gefärbte Blätter.

Der Wald-Rippenfarn ist immergrün; seine unfruchtbaren, also sporenlosen Blätter können auch im Winter grün angetroffen werden. Aufgrund seines gestauchten kurzen Wurzelstocks sind die Blätter rosettenförmig angeordnet. Sie können eine Länge von bis zu 60 Zentimetern erreichen. Die sporentragenden Blätter sind hingegen nur sommergrün. Sie befinden sich in der Mitter der Rosette und stehen aufrecht. Alle Blätter sind bis fast zur Spindel, das heißt zur Blattmitte, fiedrig eingeschnitten. Die einzelnen ganzrandigen und ungefähr gleichbreiten Fiederabschnitte stehen kammartig ausgerichtet dicht zueinander. Bei den sporentragenden Blättern stehen die einzelnen schmaleren Fiederabschnitte voneinander (deutlich) entfernter. Der Blattstiel ist relativ kurz, nur bis 10 Zentimeter lang.

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Farne - Februar

Hirschzunge (Asplenium scolopendrium)

Unverwechselbar unter den heimischen Farnen ist der Hirschzungenfarn, meist auch nur als Hirschzunge oder Zungenfarn bezeichnet. Als einziger Farn unserer Mitteleuropäischen Flora besitzt dieser Farn fast ganzrandige Blattwedel. Diese ungeteilten Blätter sind somit ein Alleistellungsmerkmal, denn ansonsten zeichnen sich unsere Farne durch ihre ein- bis mehrfach gefiederten Wedel aus, die nicht zuletzt zu ihrem charakteristischen Aussehen beitragen. Diese Gestalt der ganzrandigen, länglich-zungenförmigen, bis 60 und mehr Zentimeter langen und bis zu 10 Zentimeter breiten Blattspreiten des Hirschzungenfarns dürfte wohl auch dem deutschen Artnamen zu Grunde liegen. Die Blattbasis der dunkelgrün-glänzenden nach oben hin zugespitzten Wedel ist herzförmig ausgebildet. Der Blattstiel kann eine Länge bis zur Hälfte der Blattspreite erreichen.

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Farne - Januar

Streifenfarne (Asplenium spec.)

Keine typischen Wald-, vielmehr Felsbewohner sind fast alle heimschen Vertreterder großen Gattung der Streifenfarne. Überall dort, wo in unseren Wäldern, insbesondere in den Mittelgebirgen, Felsen anstehen, können wir zumindest einzelne Arten von ihr antreffen. Manche von ihnen sind nicht einmal auf natürlichen Felsen angewiesen, sondern können genauso gut an unverputzten Natursteinmauern im menschlichen Siedlungsbereich wachsen.

AM Häufigsten kommt in Mitteleuropa die Nauerraute (Asplenium ruta-muraria) vor, innerhalb ihrer Verbreitung überwiegen sogar Vorkommen auf künstlichen gegenüber natürlichen Standorten. Ursprüngliche Wuchsorte sind Kalkfelsen, sekundäre alte Stein- und Ziegelmauern. Durch ihre matten, stumpflich bis breit abgerundeten Fiederabschnitte unterscheidet sie sich in ihrem fast etwas gestaucht erscheinenden Fiederblättern merklich von den anderen heimischen Asplenium-Arten. Auf die Gestalt ihrer Blätter beziegt sich auch ihr deutscher Name, denn mit der Weinraute (Ruta graveolens) bestehen botanisch keinerlei verwandtschaftlichen Beziehungen.

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