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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der FBG-Feuchtwangen e.V.

2016 Ein Buchen-Samenjahr

19Buchenmast

 

 

 

Totholz im Wald

Wer kennt sie nicht, die „besenreinen“ Wälder? Jeder Stecken, jedes Ästchen wird feinsäuberlich vom Boden aufgehoben und nach Hause gefahren. Wir sagen: bitte nicht!

Sicher, in früheren Zeiten war es nötig, hatte man doch großen Bedarf an Feuerholz im Winter und brauchte Einstreu im Stall. Aber heute? Heute steht kaum noch eine Kuh auf Waldstreu. Viele heizen mit Öl, Gas oder anderen Brennstoffen. Ganz davon abgesehen, dass der Kosten-Nutzen-Faktor bei der Aufarbeitung kleiner Äste äußerst bedenklich ist. Oder bereits abgestorbene Bäume: je morscher das Holz, desto weniger Brennwert.

Im Gegenzug gibt es viele wichtige Vorteile, wenn im Wald auch mal Holz liegen bleibt und der Wald „schlampig“ aussieht:
Bäume lagern hauptsächlich in der Rinde und den Nadeln, aber nicht nur dort, sehr viele Nährstoffe ein. Bei der Zersetzung des Holzes werden diese wieder an den Boden zurückgegeben und stehen dem Kreislauf erneut zur Verfügung. Dadurch wird die Wuchs- bzw. Produktionskraft des Waldbodens enorm gesteigert, was sich letztlich im Holzzuwachs der verbliebenen Bäume positiv auswirkt.
Auch verbessert sich das Klima im Waldboden, da das zerfallene organische Material bei starkem Regen wie eine Art Schwamm wirkt, bei großer Hitze aber als Verdunstungs- und Verbrennungsschutz dient.

Selbstverständlich bietet Totholz im Wald für sehr viele Lebewesen, hauptsächlich Insekten und Pilze, einen wertvollen Lebensraum und ist daher ein wesentlicher Teil des heimischen Natur- und Artenschutzes. Diese finden ideale Nahrungs-, Brut- und Wohnstätten in dem zerfallenden Holz. Mehr als ein Drittel der circa 13.000 im Wald lebenden Arten ist direkt auf Totholz angewiesen – darunter auch viele seltene und bedrohte Tierarten.

Bitte denken Sie also das nächste Mal daran: lohnt es sich wirklich, den Wald „rauszukehren“? Lieber mal was liegen lassen – das spart viel Arbeit und ist gleichzeitig gut für die Natur.
Und: je dicker das Totholz, desto wertvoller.

Es sei denn – und das ist die große Ausnahme – es handelt sich um fängisches Material für den Borkenkäfer. Das müsste natürlich so schnell wie möglich raus aus dem Wald, um für die stehenden Bäume keine Gefahr mehr darzustellen.

 

Service: Holzeinschlag über die FBG

Die Einschlagssaison ist mittlerweile in vollem Gange, die Holzpreise sind gut und es ist keine Schande sich helfen zu lassen!

Durch die forstfachliche Kompetenz der FBG ist ein Harverstereinsatz zeitnah und unkompliziert durchführbar.

Hier schön dargestellt am Beispiel eines Einsatzes aus dem Bereich der FBG Memmingen.

 

 

Bekämpfungsmöglichkeiten zur Borkenkäferabwehr

Die Käfer sind aktiv - überprüfen und schützen Sie Ihren Wald!

Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (kurz LWF), hat auf ihrer Internet-Seite zu diesem Thema eine Checkliste zur Borkenkäferabwehr, die auch für unsere Mitglieder interessant sein dürfte:

 

 

 Ameisenbuntkäfer (Räuber) und Borkenkäfer der Art Buchdrucker: Das warme, trockene Wetter hat zu einer starken Vermehrung der Borkenkäfer beigetragen - insbesondere in Fichtenwäldern.

Update: HABFile Holzaufnahme-Programm

Ab sofort steht im Mitgliederbereich ein HABFile-Update zum download bereit mit dem man seine eingegebenen Holzlisten auch drucken kann.

 

Die selbstentpackende Datei im ZIP Format finden Sie unter : HABFileSetup2.0.zip

 

 

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