Anmelden

Einloggen

Username
Password *
an mich erinnern
Aktuelle Seite: HomeAktuellesArchivSchmarotzer - November

Schmarotzer - November

 

Trotz ihrer eher unscheinbaren Erscheinung benötigt die Pflanze eine ungewöhnliche lange Zeit für ihre Entwicklung. Bis zu neun Jahre können vergehen, bis sie die Blühreife erreicht. Dafür duften dann ihre Blüten im Mai bis Juni nach Honig. Die Bestäubung geschieht häufig durch Fliegen, kann aber auch im geschlossenen Zustand der Blüten selbständig (kleistogam) erfolgen. Auch eine rein vegetative Vermehrung ist möglich. Die vertrockneten Fruchtstände mit ihren Kapseln bleiben oft jahrelang stehen. Sie fallen dann bei niedriger Schneedecke besonders auf. Die Samen sind – wie bei den Orchideen üblich, winzig klein.

Die Vogelnestwurz wächst vor allem auf nährstoffreichen, frischen, humosen und oft kalkhaltigen Lehmböden in Buchen- und Laubmischwäldern. Da sie nicht auf eine Photosynthese angewiesen ist, kann man sie auch an sehr schattigen Stellen antreffen.

Der deutsche wie auch der wissenschaftliche Name beziehen sich auf die Gestalt des Wurzelstocks, der Ähnlichkeiten mit einem Vogelnest aufweisen soll. Der wissenschaftliche Gattungs- wie auch der Artnamen besitzen die gleiche Bedeutung, nur einmal auf Latein und einmal auf Griechisch.

Nach oben