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              FBG Westmittelfranken                 kontakt@fbg-westmittelfranken.de

Telefon 09868 / 9341018

Wir begrüssen Sie auf der Homepage der FBG-Westmittelfranken e.V.

Die Forstbetriebsgemeinschaft Westmittelfranken e.V. (ehem. Feuchtwangen e.V.) entstand 1970 aus dem Verein zur Förderung der Wirtschaftlichkeit in Bauernwaldungen, der am 29. Oktober 1950 von 39 Waldbesitzern in Kleinried gegründet wurde und damit die erste forstwirtschaftliche Gemeinschaft Mittelfrankens ist.

Seit ihrer Gründung hat es sich die Forstbetriebsgemeinschaft Feuchtwangen zum Ziel gesetzt, ihre Mitglieder in allen Fragen und Angelegenheiten zur nachhaltigen und modernen Waldwirtschaft zu beraten und die Interessen ihrer Mitglieder bei der Holzvermarktung zu vertreten.
Die Forstbetriebsgemeinschaft ist ein kompetenter Ansprechpartner für nachhaltige Forst- und Waldwirtschaft und bietet ihren Mitgliedern zahlreiche Dienstleistungen, vom Holzeinschlag über die Holzaufnahme und Holzvermarktung bis zu Pflanzarbeiten und nachhaltiger Waldpflege.

Die Forstbetriebsgemeinschaft Feuchtwangen tritt als wichtiger Vermittler zwischen privaten, kommunalen und genossenschaftlichen Waldbesitzern in Mittelfranken, forstlichen Beratern und der Holzindustrie auf.

Für unsere derzeit rund 1800 Mitglieder mit einer Waldfläche von 6.500 ha vermarkten wir jährlich ca. 15.000 Festmeter. Alle Waldflächen unserer Mitglieder sind nach den PEFC-Vorschriften zertifiziert.

Im Mittelpunkt unserer Tätigkeiten steht der Wald, der ein wichtiger Bestandteil unserer Kulturlandschaft ist. Unser Ziel ist es, den Wald nach bestem Wissen und Gewissen zu erhalten und seine Schutz- und Erholungsfunktion nachhaltig und generationenübergreifend zu sichern.

Aktuelles
FBG
Westmittelfranken
Ausbildungskurs zur Jägerprüfung für Waldbesitzer

Die FBG Westmittelfranken, bieten 2019 wieder einen Ausbildungskurs zur Jägerprüfung an.

Die Absolventen des Kurses sollen ein Verständnis für den im Bayerischen Waldgesetz verankerten Grundsatz „Wald vor Wild" bekommen und handwerklich in der Lage sein, diesen Grundsatz verantwortungsvoll umzusetzen.

Zur Information vorab folgende Eckdaten zum geplanten Kurs:

Ablauf:

  • Ausbildungsdauer: September 2019 bis Mai 2020
  • Ausbildung:
  • Theoretische Ausbildung: Nach Absprache mit dem Ausbildungskurs, entweder sonntags oder zweimal wöchentlich am Abend.
  • Samstagvormittag: abwechselnd praktische Ausbildung im Lehrrevier bzw. Ausbildung im jagdlichen Schießen und Waffenhandhabung
  • Samstagnachmittag: Zusatztermine nach Bedarf bzw. Ergänzungen (z.B. kundige Person)

Lehrgangsgebühren – Kosten:

  • € 1000 Lehrgangsgebühr inklusive Lehrgangsmaterial u. Versicherung sowie:      
  • Theoretischer und Praktischer Unterricht, ca. 160 Stunden
  • Ausbildung im jagdlichen Schießen und in der Waffenhandhabung auf der Schießanlage in Deffersdorf bei Herrieden sowie Schießtraining im Laserschießkino
  • Kostenlose Benutzung der Waffen während der Schießausbildung
  • Ausbildung zur „kundigen Person“ gemäß EU – Lebensmittelhygienegesetz
  • Intensive Vorbereitungen auf die mündliche und praktische Prüfung
  • zusätzlich ist mit folgenden Kosten zu rechnen:
  • ca. € 350 für Munition und Schießstandgebühr
  • € 280 Prüfungsgebühr, die direkt an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu überweisen ist.

Ausbildungsinhalte:

 

  • Die Ausbildung umfasst im theoretischen und im praktischen Teil folgende Sachgebiete:
  • Sachgebiet 1: Waffenrecht, Waffentechnik, Jagdwaffenkunde
  • Sachgebiet 2: Haar- und Federwild, Wildbiologie
  • Sachgebiet 3: Jagdrecht, Tierschutzrecht, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht
  • Sachgebiet 4: Jagdbetrieb und jagdliche Praxis
  • Sachgebiet 5: Jagdhunde: deren Haltung, Pflege und Führung
  • Sachgebiet 6: Wildhege und Naturschutz, Land- und Waldbau, Wildschadensverhütung
  • Wildhygiene und Wildkranheiten
  • Die praktische Ausbildung umfasst das Ansprechen des Wildes, den praktischen Jagdbetrieb mit dem Besuch einer Gesellschaftsjagd, dem Bau von Reviereinrichtungen sowie das Erlernen wichtiger heimischer Tiere- und Pflanzen

 

Allgemeines:

 

  • Der Kurs wird als Kompaktkurs durchgeführt, d.h. bis auf wenige Ausnahmen (Weihnachten und Ostern) findet der Kurs immer an den festgesetzten Terminen statt!
  • Die Prüfung gliedert sich in einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil. Der schriftliche Teil findet im Mai 2020 statt.
  • Informationen auch unter http://www.stmelf.bayern.de/wald/jagd/jaegerpruefung/

 

Ansprechpartner:

  • Martin Brunner, mobil 0171-6896493
  • FBG Büro Wörnitz, 09868 - 9341018

Wer sich unverbindlich informieren möchte, kann dies bei unserem Infoabend am Donnerstag, 04. Juli 2019 im Gasthaus Bergwirt in Herrieden–Schernberg tun.

 

Rothenburger Forsttag 2019

Rothenburger Forsttag

 

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Forstamt Rothenburg/T., der Forstbetriebsgemeinschaft Westmittelfranken und den Bayerischen Staatsforsten (Forstbetrieb Rothenburg) am Sonntag, den 19.05.2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr, den 9. Rothenburger Forsttag auf der Eiswiese bei Detwang. Für Interessierte findet von 10:00 bis 10:45 Uhr im Festzelt ein Gottesdienst statt.

An dem Forsttag nehmen mittlerweile etwa 30 Aussteller teil, die den Besuchern des Forsttages eine breite Möglichkeit der Information rund um Wald, Forst und den Rohstoff Holz (auch als Energieträger) bieten. Neben den Institutionen, die sich mit dem Wald in unserer Region befassen, sind zahlreiche Aussteller von Forsttechnik und dem Holzverarbeitendem Gewerbe vor Ort. Diverse Technikvorführungen von Sägespaltautomaten, Brennholzsägeautomaten, Großhacker, Anbauhacker, Mobiles Sägewerk usw. finden den ganzen Tag über statt.

Des Weiteren geben Schreiner, Zimmerleute, Holzbildhauer, Drechsler und Motorsägenschnitzer Einblicke in Ihr Handwerk. Ebenso stellen sich verschiedene Forstdienstleister, eine Baumschule und mehrere Anbieter von Forstbedarf (z.B. Motorsägen, Schutzkleidung usw.) vor und stellen Waren zum Verkauf aus.

Es werden verschiedene Aktivitäten wie Nistkastenbau und Kinderprogramm angeboten, die auch für Kinder den Besuch zu einem Erlebnis machen.

Mit einer Feuerwehrleiter kann man sich 30 m in die Höhe befördern lassen und den Ausblick über das Taubertal genießen. Für das leibliche Wohl wird im Festzelt auf der Eiswiese und im Biergarten „Unter den Linden“ gesorgt. Wer möchte kann den Biergarten an einer Seilbahn über die Tauber schwebend erreichen, welche der "Kletterwald Rothenburg" errichtet.

Die Forstverwaltung veranstaltet ein Quiz, bei dem die Teilnehmer ein Ster ofenfertiges Brennholz gewinnen können.

Die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) veranstaltet an Ihrem Stand eine Submission, bei der bereits zu Brettern bzw. Bohlen geschnittene Stämme versteigert werden. Hierbei handelt es sich um qualitativ hochwertige Stämme, auf die jeder Forsttagbesucher sein Gebot abgeben kann. Die Gebote werden bis 15:00 Uhr am Stand der BaySF angenommen. Submissionseröffung ist um 15:30 Uhr im Festzelt. Der Erlös aus der Submission soll für einen guten Zweck gespendet werden, der am Forsttag bekannt gegeben wird.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Wertholz-Submission 2019

Hier ein paar Bilder vom Submissionsplatz im Schönstheimer-Wald. Bis auf den Stamm

auf dem ersten Bild sind alle anderen von der FBG Westmittelfranken für Ihre Mitglieder

aufgelegt worden.

 

sub1

 

Submission1

 

 Submission3

Submission5

Submission6

Submission9

Submission10

 

 

Farne - Dezember

Sumpffarn (Thelypteris palustris)

Wie kaum ein anderer Lederfarn vermag der Sumpffarn nasse Standorte zu besiedeln und sogar eine längere flache Überstauung zu ertragen. Seine Anpassung an diese besonderen Standortverhältnisse geht sogar so weit, dass er imstande ist, eigene (vereinfachte) Unterwasserblätter auszubilden.

Bevorzugte Wuchsorte sind einerseits Erlenbruchwälder – für eine Ausprägung derselben gilt er auch als Zeigerpflanze – daneben Großseggenriede, moosreiche Röhrichtbestände, Schwingrasen und brachgefallene Feuchtwiesen. Diesen Vorkommen entsprechend gilt er als Staunässezeiger.

Farne - November

Adlerfarn (Pteridium aquilinum)

In Mitteleuropa kann eigentlich nur ein Farn durch seine Massenbestände den Charakter eines „invasiven Unkrauts“ annehmen: der Adlerfarn. Voraussetzung und Grundlage für diese Massenbestände ist seine starke vegetative Vermehrung mittels seiner Wurzelsprosse (Rhizome), die eine Länge von bis zu 60 Metern (und ein Alter bis zu 1500 Jahre) erreichen können. Das ungefähre Alter lässt sich unter anderem dadurch abschätzen, dass sich jedes Jahr nur ein Blatt entwickelt. Diese Blattentwicklung findet jeweils erst relativ spät (zum Teil Ende Mai) statt und endet auch früh: schon im September vertrocknen die Blattwedel.

Farne - Oktober

Gewöhnlicher Tüpfelfarn (Polypodium vulgare)

Als echte Epiphyten bezeichnet man Pflanzen, die auf anderen Pflanzenarten oberflächlich wachsen können. Damit sind im engeren Sinne also nicht Parasiten (wie z. B. die Mistel) gemeint, die von ihrem pflanzlichen Wirt Nährstoffe „abzapfen“. Dazu gehören auch nicht eigentlich bodenbewohnende Arten, die nur zufällig oder unter günstigen Umständen dort wachsen können, zum Beispiel nur dann, wenn sich im Bereich einer Höhlung oder Astgabelung Humus oder anderes bodenähnliches Material angesammelt hat. Derartige Fälle sieht man immer wieder bei ganz unterschiedlichen Pflanzenarten.